Verein

Der FCH existiert seit 1970 und entstand aus der Fusion des Fußballclubs „FC Dahlbruch“ und der Fußballabteilung des Turnverein „TUS Hilchenbach“.

Im Jahr 1963 begann der FC Dahlbruch mit seinem Jugendspiel- und trainingsbetrieb, der TuS Hilchenbach hatte diesbezüglich bereits ein paar Jahre Erfahrung. Die Lokalbegegnungen zwischen den Jugendteams der beiden Vereine waren wie die der Senioren immer ein besonderes Ereignis. Während beim TuS Hilchenbach Franz Wagner als „Mann der 1. Stunde“ galt, stellten beim FC Dahlbruch Männer wie Rudi Menn und Rudi Klein als Jugendleiter (heute Ehrenmitglied im FCH) sowie Willi Schlabach als Übungsleiter die Weichen für eine sehr intensive Vereinsjugendarbeit.

Eine weitere, zukunftsweisende Mitarbeit erfuhr der FCH in der Person des Benno Schmidt, der als Jugendleiter in den 70er Jahren die „konventionelle“ Jugendarbeit sozusagen „modernisierte“ und dem neu gegründeten Verein eine Vielzahl von Impulsen mit auf den Weg gab, wovon der Verein noch heute profitiert.
So schuf er z. B. 1974 zwecks Effizienz der Aufgabenverteilungen die Funktion des Jugendgeschäftsführers, der den Jugendleiter und dessen Stellvertreter in deren vielfältigen Arbeiten unterstützen sollte. Heute gehört dieses Amt in die Organisationsstruktur eines jeden Vereins. Ein goldenes Näschen bewies Schmidt, als er im Frühjahr 1975 den damals 20jährigen K. H. Münker zu diesem Job überredete und dieser diese Aufgabe ohne Unterbrechung 23 Jahre lang ausübte, bevor er in den Hauptvorstand des FCH wechselte und seit dem Januar 2000 als Vereinsvorsitzender agiert. Mit dem Team (Jugendleiterehepaar Schmidt, Jugendgeschäftsführer Münker und den Trainern Horst Weiß und Werner Philippi) wurde die ohnehin gute Jugendarbeit der Ursprungsvereine nicht nur weitergeführt, sondern kontinuierlich verbessert und mit sportlichen Erfolgen gepflastert.

Ein sehr wichtiger Schnitt im Vereinsleben des FCH wurde im Jahre 1979 gemacht. Erich Jung wurde zum neuen Vereinsjugendleiter (14 Jahre lang) gewählt. Es folgte eine Vereinsjugendarbeit, die im Kreis Siegen und darüber hinaus mit Sicherheit einzigartig war. Zahlreiche Meisterschaften in allen Altersklassen, Vizemeisterschaften und das Erreichen von 9 Pokalendspielen, attraktive Jugendfahrten, große Weihnachtsfeiern mit allen Jugendspielern, Eltern und Geschwistern und tolle Jugendturniere sowie stark ansteigende Mitgliederzahlen waren die Ergebnisse eines großartigen Zusammenwirkens zwischen Vereinsvorstand und Jugendabteilung. Bemerkenswert auch die Tatsache, dass sich im Laufe der Jahre immer mehr „auswärtige“ Spieler aus den Nachbarvereinen (für einige Jahre sogar Spieler aus dem Raum Bad Berleburg) beim FCH anmeldeten und somit die anerkannt gute Jugendarbeit im Verein honorierten.

Diese intensive Jugendarbeit, die seit 1979 sehr eng mit den Namen Erich Jung und K. H. Münker verbunden ist, erfuhr 1987 eine Auszeichnung durch den DFB. Der FCH erhielt über den Kreisjugendausschuss eine Urkunde der „Sepp Herberger – Stiftung“ für beispielhafte Jugendarbeit im Bereich des Deutschen Fußballbundes.
Weitere hochkarätige Auszeichnungen folgten im Winter 1991. Jugendleiter Erich Jung erhielt die goldene, K. H. Münker die silberne Ehrennadel des Westdeutschen Fußballverbandes für ihren unermüdlichen Einsatz im Dienste der Fußballjugend.

Später war es vor allem Martin Reichenau – Träger der goldenen Vereinsehrennadel – der die Jugendarbeit im Verein mit einer Vielzahl von Helfern bewältigt. Immerhin beschäftigt der Verein seit einigen Jahren 10 – 14 Jugendmannschaften verteilt auf alle Altersklassen – inzwischen inklusive einer Mädchenmannschaft.

Aktuell sehr erwähnenswert ist – neben der weiteren Ansammlungen von erreichten Pokalendspielen und Meisterschaften – die Tatsache, dass inzwischen auch beim FC Hilchenbach „FUTSAL“ hoch im Kurs liegt. Grund sind die tollen Erfolge der Jahrgänge 1994 – 1996, die neben Kreis- und Westdeutschen Meisterschaften im März 2010 einen tollen 5. Platz bei der Deutschen Futsal-Meisterschaft erreichen konnten.

Mangels eines hauptamtlichen Jugendleiters inkl. eines Vizes und angesichts immer mehr entstandenen Probleme und „liegen gebliebenen Aufgaben“ hat seit geraumer Zeit K. H. Münker die Vereinsjugendarbeit zur „Chefsache“ gemacht. Ihm zur Seite steht die jahrelang sehr engagierte Juniorengeschäftsführerin Susanne Arnold. Das der Stellenwert der Vereinsjugendarbeit nach wie vor sehr hoch angesiedelt werden muss, zeigt die Tatsache, dass beim letzten Saisonwechsel eine komplette Mannschaft zu den Senioren wechselte – davon 7 zur Ersten Mannschaft.

Diese junge Mannschaft schaffte in der Saison 2012/2013 den direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga, in der der FC Hilchenbach bereits von 2005-2012 spielte. Bereits eine Saison später musste sich die Mannschaft allerdings wieder aus der starken Bezirksliga verabschieden und spielt aktuell in der A-Kreisliga.

Derzeit nehmen neben drei Seniorenteams, einer Damenmannschaft und drei Altherrenmannschaften auch 12 Juniorenmannschaften am regelmäßigen Spiel- und Trainingsbetrieb teil.